Play TogetHer bei der Basketball-WM
Jule Meyer berichtet von den Anfängen bis hin zur Road to WM.

- 01.09.2026, 11:00
Kurz vor der Basketball-Weltmeisterschaft der Frauen blicken wir auf die Entwicklung von NBBV Play TogetHer. Jule Meyer, Verantwortliche für das Projekt zur Förderung von Mädchen und Frauen im NBBV, gibt einen spannenden Einblick.
Von den ersten Ideen bis zur Weltmeisterschaft
Die „Road to WM – Road to Berlin“ neigt sich dem Ende. Am 4. September beginnt in Berlin die Damen-Basketball-Weltmeisterschaft und Play TogetHer ist natürlich auch dabei.
Wie jedes Jahr kommen die Landesverbandsvertretungen der DBB-Mädchenkommission zusammen. In diesem Jahr wartet ein besonderes Highlight: Gemeinsam besuchen wir die Halbfinalspiele der Weltmeisterschaft in Berlin. Ein passender Moment, um zurückzublicken, wie sich Play TogetHer und die Mädchenkommission entwickelt haben.
Vom ersten Austausch zur gemeinsamen Idee
Der Anfang liegt im Dezember 2023. Verbandsintern treffen sich engagierte Frauen unterschiedlichen Alters zum Austausch. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie können wir Mädchen und Frauen im Basketball in Niedersachsen und Bremen besser unterstützen und ihnen mehr Möglichkeiten bieten?
2024 folgt das erste Treffen der Landesverbandsvertretungen in der DBB-Geschäftsstelle in Hagen. Ein Jahr später treffen wir uns während der EM-Vorrunde in Hamburg erneut. Hier wird Play TogetHer, damals noch ganz am Anfang, eher zufällig vor Ort benannt.
Was als Idee beginnt, nimmt anschließend immer mehr Fahrt auf: Erste Planungsmeetings und Veranstaltungen entstehen, in Hannover kommen Engagierte aus ganz Niedersachsen und Bremen zu einer Workshopphase zusammen und entwickeln gemeinsam konkrete Ideen. Im Januar 2026 folgt schließlich die Gründung der Mädchenkommission. Gleichzeitig wächst die Zahl der Veranstaltungen speziell für Mädchen: Wolfenbüttel, Bremen, Burgwedel oder Wilhelmshaven sind nur einige Stationen. Schnuppertage, Trainingstreffs, Camps und Turniere schaffen neue Möglichkeiten, Basketball kennenzulernen und gemeinsam zu erleben.
Ein besonderer Meilenstein
Ende Mai treffen sich rund 50 Interessierte und Engagierte in Hannover zu einer Fortbildung rund um das Thema Mädchenbasketball. In Workshops geht es unter anderem um Neuroathletik, Parasport und Sportpsychologie. Dabei wird deutlich: Mädchenbasketball zu fördern bedeutet weit mehr, als einfach nur mehr Trainingsangebote zu schaffen.
Über den Sommer kommt mit der FIBA Foundation – Basketball For Good schließlich eine weitere wichtige Kooperation hinzu. Gemeinsam können neue Ideen entwickelt und weitere Veranstaltungen geplant werden.
Und dann ist da noch die Weltmeisterschaft
Nun richtet sich der Blick nach Berlin. Die Weltmeisterschaft bringt den Damenbasketball in Deutschland auf eine riesige Bühne – und auch Niedersachsen ist sportlich mittendrin.
Mit Frieda Bühner, dem Gesicht von Play TogetHer, und Emma Eichmeyer stehen zum Beispiel niedersächsische Eigengewächse für die Entwicklung unseres Basketballs. Sie zeigen, dass der Weg vom Verein bis auf die internationale Bühne möglich ist.
Bereits mehrere hunderttausend Tickets sind verkauft. Die WM im eigenen Land bietet damit eine einmalige Chance, den Damenbasketball sichtbar zu machen und neue Begeisterung zu entfachen. Die Hoffnung ist groß, dass die Weltmeisterschaft auch viele junge Mädchen für Basketball begeistert, ähnlich wie die Erfolge der deutschen Herren-Nationalmannschaft in den vergangenen Jahren. Denn genau darum geht es bei Play TogetHer: Vorbilder sichtbar machen, Möglichkeiten schaffen und Mädchen zeigen, dass Basketball auch ihre Bühne sein kann.
Die „Road to WM – Road to Berlin“ endet damit nicht wirklich. Vielmehr ist die Weltmeisterschaft ein neuer Ausgangspunkt für das, was danach kommt. Wir wünschen allen Spielerinnen, Teams, Organisatorinnen, Helferinnen und allen weiteren Beteiligten viel Erfolg, großartige Spiele und vor allem ganz viel Spaß bei der Weltmeisterschaft!
Let’s Play TogetHer!
Jule Meyer







