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Der Niedersächsische Basketballverband e.V. (NBV) heißt ab sofort Niedersächsisch-Bremischer Basketballverband e.V. (NBBV). Mit der Namensänderung trägt der Verband künftig auch im Namen seiner gewachsenen Struktur Rechnung und macht die enge Verbindung zwischen dem Basketball in Bremen und Niedersachsen sichtbar.

Die entsprechende Änderung wurde auf dem Verbandstag am 27. Juni 2026 in Göttingen beschlossen. Mit der nun erfolgten Umsetzung wird aus dem bisherigen NBV offiziell der NBBV.

„Die Spielgemeinschaft mit Bremen und Lüneburg besteht bereits seit vielen Jahren. Umso mehr freuen wir uns, dass nun auch im Namen zusammenkommt, was schon lange zusammengehört.“, sagt Stefan Körner, NBBV-Präsident.

Die Zusammenarbeit zwischen Bremen und Niedersachsen hat eine lange Vorgeschichte: Bereits seit den 1980er-Jahren spielten Bremer Vereine gemeinsam mit dem Bezirk Lüneburg. Nach einer Unterbrechung wurde die Zusammenarbeit ab 2001/02 zunächst im weiblichen Bereich wieder aufgenommen und anschließend Schritt für Schritt ausgeweitet: 2008/09 auf die Bezirksoberliga Herren, 2012/13 auf den männlichen Jugendspielbetrieb und 2013/14 auf den gesamten Seniorenspielbetrieb. Auch in den Ober- und Landesligen gab es bereits seit Langem einen gemeinsamen Spielbetrieb.

2018 beschlossen die Verbandstage in Niedersachsen und Bremen den Zusammenschluss, zum 1. Januar 2019 wurden die Bremer Vereine offiziell in den NBV aufgenommen. 2021 folgte die Strukturreform mit der Einführung der Regionen, gleichzeitig beschloss der Bremer Basketballverband seine Auflösung. Nach dem Liquidationsjahr wurde der BBV 2022 endgültig aufgelöst.

Für die Bremer Vereine bedeutete der Zusammenschluss vor allem mehr Unterstützung und bessere Entwicklungsmöglichkeiten. Die größere Geschäftsstelle kann Leistungen anbieten, die der kleine BBV zuvor allein kaum leisten konnte. Bremer Talente profitieren von der Einbindung in die Kader und der höheren Leistungsdichte, Trainer:innen von erweiterten Aus- und Fortbildungsangeboten. Für den NBV kam mit Bremen zudem ein zusätzliches Basketballzentrum mitten im Verbandsgebiet hinzu.

„Die Namensänderung als finaler Schritt der Fusion der beiden Verbände bietet klare Chancen: für Kontinuität vor Ort, den Erhalt regionaler Kompetenz, klare Verantwortlichkeiten und eine effizientere Nutzung von Fördermitteln. Sie steht zugleich als Symbol für gemeinsame Werte und eine vereinte Identität. Unabhängig von der ursprünglichen Struktur arbeiten wir gemeinsam an denselben Zielen. Das ist ein großer Erfolg für die Basketballregionen im Norden Deutschlands und für die niedersächsische und bremische Basketballlandschaft.“, so Daniel Godfred Mensah, Regionsvorsitz Bremen.

Für Vereine, Spieler:innen, Trainer:innen, Schiedsrichter:innen und Ehrenamtliche ändert sich durch die Umbenennung grundsätzlich nichts. Der Verband, seine Strukturen und bestehenden Angebote bleiben bestehen. Schritt für Schritt werden lediglich der neue Name und das neue Kürzel NBBV in den verschiedenen Bereichen sichtbar – unter anderem auf der Website, in Dokumenten, bei digitalen Angeboten sowie in der Kommunikation des Verbandes.

Die Zusammenarbeit soll auch künftig weiterentwickelt werden. Am 3. Oktober 2026 startet gemeinsam mit dem Landessportbund Bremen und „Miteinander Sport“ ein regionaler Entwicklungsprozess für Bremen und Bremerhaven, um Vereine stärker einzubinden und Strukturen im Leistungs- und Breitensport weiter auszubauen.

Damit steht die Namensänderung zugleich für das, was den Verband künftig ausmacht: ein gemeinsamer Verband, eine gemeinsame Identität und eine Basketballheimat für zwei Bundesländer.

Pressemitteilung zur Namensänderung

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