Play TogetHer bei der WM
Von der Road to Berlin direkt nach Berlin.
- 26.09.2026, 12:00
Die „Road to WM – Road to Berlin“ ist vorbei – und trotzdem fühlt es sich nicht nach einem Ende an. Vom 4. bis 14. September war Berlin zehn Tage lang das Zentrum des internationalen Frauenbasketballs. 16 Nationen, die besten Spielerinnen der Welt und eine Weltmeisterschaft im eigenen Land haben gezeigt, welche Aufmerksamkeit und Begeisterung Frauenbasketball auslösen kann.
Für den Basketball in Deutschland war die WM dabei weit mehr als ein sportliches Großereignis. Sie hat Spielerinnen sichtbar gemacht, neue Vorbilder geschaffen und den Frauenbasketball auf eine große Bühne gebracht. Gleichzeitig bot sie Raum für Austausch und Vernetzung – und genau dort war NBBV Play TogetHer mittendrin.
Fast über die gesamte WM-Zeit war Play TogetHer in Berlin vertreten. Los ging es mit einer internationalen Coach Clinic von DBB und FIBA, bei der Trainer:innen aus verschiedenen Ländern zusammenkamen und sich über Coaching austauschten. Besonders wertvoll war dabei die Möglichkeit, internationalen Trainerinnen wie Sidney Parsons, Stella Kaltsidou oder Anna Montanana zuzuhören.
Auch auf den Rängen war Play TogetHer von Beginn an sichtbar: Beim ersten WM-Spiel war der weibliche Kader 2012 des NBBV komplett im Play-TogetHer-Dress in der Halle und erlebte die Weltmeisterschaft direkt vor Ort. In den folgenden Tagen wurden zahlreiche Spiele verschiedener Nationen verfolgt – von der Gruppenphase bis zu den entscheidenden Partien der Finalrunde.
Besonders schön war dabei der Blick auf die Spielerinnen aus Niedersachsen. Frieda Bühner, Emma Eichmeyer und Britta Daub waren Teil des deutschen WM-Teams und zeigten über das gesamte Turnier starke Leistungen. Frieda Bühner überzeugte unter anderem mit einem starken Auftritt und wurde im Turnierverlauf als Player of the Game ausgezeichnet. Damit waren auch niedersächsische Basketballwege auf der großen Bühne des Frauenbasketballs sichtbar.
Ein weiteres Highlight war das FIBA Women in Basketball Global Forum. Dort kamen internationale Persönlichkeiten aus Sport, Wirtschaft und Medien zusammen – darunter mehrere Hall of Famer wie Dirk Nowitzki und Sue Bird. Auch Marlies Askamp, die erste deutsche WNBA-Spielerin, kam zu Wort und brachte ihre Perspektive auf die Entwicklung des Frauenbasketballs ein.
Beim Treffen mit dem DBB und den Landesverbandsvertreterinnen der Mädchenkommission waren für Play TogetHer auch Birgit Arendt, Leonie Wegmann und Fiona Stahl vor Ort. Gemeinsam wurde über die weitere Entwicklung des Mädchen- und Frauenbasketballs gesprochen und der Austausch zwischen den Landesverbänden weitergeführt.
Die WM hat gezeigt, was möglich ist, wenn Frauenbasketball sichtbar wird. Genau diese Energie möchte Play TogetHer mit nach Bremen und Niedersachsen nehmen. Für das kommende Jahr stehen bereits die nächsten Schritte an: Gemeinsam mit dem DBB, den anderen Landesverbänden und dem NBBV soll die Zusammenarbeit weiter ausgebaut und neue Projekte rund um den Mädchen- und Frauenbasketball entwickelt werden.
Die „Road to WM“ endet damit nicht wirklich. Sie ist vielmehr der Startpunkt für das, was jetzt kommt. Let’s Play TogetHer!















