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Vier Spiele, drei Siege, viele Entwicklungsschritte!

Landesauswahlturnier in Hamburg: Unser 2013er-Kader wächst zusammen.

Mit großer Motivation startete der neu formierte männlichte Kader des Jahrgangs 2013 in das Landesauswahlturnier (LAT) in Hamburg. Ziel war es, an die positiven Eindrücke aus dem Turnier Perspektive für Talente in Chemnitz anzuknüpfen und sich mit starken Auswahlmannschaften auf hohem Niveau zu messen.

Der Auftakt gegen Berlin gelang eindrucksvoll. Mit einem dominanten ersten Viertel, das der NBBV mit 20:0 für sich entschied, setzte die Mannschaft früh ein Ausrufezeichen und legte den Grundstein für einen souveränen 78:36-Erfolg. Das Team überzeugte mit hoher Intensität, konsequenter Verteidigung und einer starken Chancenverwertung. Auch als Berlin im weiteren Spielverlauf besser in die Partie fand, behielt der NBBV die Kontrolle und brachte den Sieg sicher ins Ziel.

Im zweiten Spiel gegen Team Nord 1 wartete der erwartete Härtetest. Sowohl die Spieler als auch das Trainerteam hatten sich im Vorfeld auf diesen Vergleich gefreut. Nord trat mit einem anders besetzten Kader als noch in Chemnitz an und brachte viel individuelles Talent aufs Feld. Während der Gegner aggressiv und fokussiert startete, fand der NBBV nur schwer in seinen Rhythmus. Nach einer zunächst ausgeglichenen Phase erarbeitete sich Nord zunehmend Vorteile. Vor allem im dritten Viertel machten sich Defizite bei der defensiven Intensität und eine ausbaufähige Trefferquote bemerkbar. Mehrfach führten Fehlwürfe zu einfachen Fastbreak-Punkten des Gegners. Nord nutzte diese Situationen konsequent und setzte sich schließlich mit 74:55 durch.

Umso erfreulicher fiel die Reaktion auf diese Niederlage aus. Nach einer gemeinsamen Analyse präsentierte sich das Team gegen Nord 2 deutlich verbessert. Mehrere starke Scoring-Runs und eine bessere Trefferquote ermöglichten es dem NBBV, die Spielkontrolle zu übernehmen. Nord 2 versuchte wiederholt, mit Ganzfelddruck, Fallen und Double Teams zurückzukommen. Der NBBV fand jedoch gute Lösungen gegen diese Verteidigungsmaßnahmen und behauptete seine Führung. Besonders positiv verlief die Schlussphase: Obwohl bewusst auf eine Auszeit verzichtet wurde, lösten die Spieler die entscheidenden Situationen eigenständig und sicherten sich gemeinsam den 68:56-Erfolg.

Am letzten Turniertag wartete mit dem WBV ein weiterer leistungsstarker Gegner. Der NBBV erwischte einen hervorragenden Start und erspielte sich früh einen zweistelligen Vorsprung. Ein 10:0-Lauf und konsequente Aktionen in der Zone bildeten die Grundlage für eine starke erste Halbzeit. Auch defensiv agierte die Mannschaft aufmerksam, schaltete konsequent um und fand offensiv Lösungen auf unterschiedlichen Wegen. Mit zunehmenden Wechseln verlor das Team zwischenzeitlich etwas den Fokus. Der WBV nutzte diese Phase und verkürzte den Rückstand auf vier Punkte. Nach einer gemeinsamen Korrektur fand der NBBV jedoch zu seinen Prinzipien zurück. Die Mannschaft verteidigte wieder intensiver, agierte mannschaftsdienlicher und kontrollierte die Begegnung bis zum Schluss. Mit einem verdienten 75:58-Erfolg gelang ein positiver Abschluss des Turniers.

Insgesamt war das LAT Hamburg eine wertvolle Erfahrung für den Jahrgang 2013. Die Mannschaft zeigte, dass sie auf diesem Niveau konkurrenzfähig ist, erkannte aber zugleich, wie wichtig Konstanz, Intensität und ein gemeinsamer Fokus über die gesamte Turnierdauer sind. Besonders positiv fiel die Entwicklung innerhalb des Wochenendes auf. Das Team konnte auf Rückschläge reagieren, aus schwierigen Phasen lernen und sich im Turnierverlauf weiterentwickeln.

Landestrainer Sebastián Campos Flores zu dem Turnier:

„Wir wollten sehen, ob wir das Niveau von Chemnitz bestätigen können, und ich denke, das ist uns insgesamt gelungen. Der Vergleich mit Nord war wertvoll und hat uns einen ehrlichen Maßstab gegeben. Besonders zufrieden bin ich damit, wie die Mannschaft auf schwierige Situationen reagiert hat. Die Entwicklung innerhalb des Turniers war deutlich sichtbar, und genau das ist für uns am Ende wichtiger als einzelne Ergebnisse.“

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